Wichtige Informationen

Kirchenführer (pdf)

Taufe

Taufanmeldungsformular

Durch die Taufe wird der (junge) Mensch in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Wir feiern, dass Gott sein bedingungsloses JA zu jedem Menschen sagt.

Sie möchten ihr Kind taufen lassen?

Nehmen Sie bitte mit dem Pfarramt rechtzeitig Kontakt auf und vereinbaren sie einen Gesprächstermin, mindestens 4 - 6 Wochen vor dem gewünschten Tauftermin.

Folgende Dokumente brauchen Sie:

Alles weitere erfahren Sie dann beim sogenannten "Taufgespräch", bei dem nach Möglichkeit auch der zukünftige Taufpate/Taufpatin dabei sein soll.

Information für die Patin/den Paten:

Ein katholisches Patenamt kann übernehmen, wer getauft und gefirmt ist, der katholischen Kirche angehört, mindestens 16 Jahre alt ist und ein christliches Leben führt.



Erstkommunion

In der Eucharistie (griech. Eucharistia - Danksagung) erinnern wir uns in Wort und Mahlfeier an die Liebe Gottes die in Jesus Christus konkret erfahrbar geworden ist.

Es ist ein besonderes Fest für die ganze Pfarre, wenn Kinder das erste Mal zur Kommunion gehen.



Firmung

Inmitten einer Lebenssituation, in der Jugendliche in vielen Umbrüchen stecken, ist die Feier des Sakramentes der Firmung die Zusage der lebensspendenden Kraft Gottes durch den Heiligen Geist, den Jesus Christus versprochen und im Pfingstereignis geschenkt hat. Durch die Firmung wird die Zusage  Gottes in der Taufe bestätigt. Gottes Geist will ihn/sie stärken, damit das Leben glückt - in guten und schweren Tagen.

Das Sakrament der Firmung befähigt, Verantwortung zu übernehmen - nicht nur für sich selbst, sondern auch in der Pfarrgemeinde. Die Pfarrgemeinde bietet jungen Menschen viele Möglichkeiten mitzumachen und mitzugestalten, selbst etwas zu tun und dabei Freude zu erleben und neue Freunde und ihren Glauben kennen zu lernen.
Gleichzeitig ist Firmung auch eine Herausforderung an die Pfarrgemeinde. Wie kann sie den Jugendlichen  ihr Interesse zeigen? Wie erfahren Jugendliche, dass sie gefragt und willkommen sind? 

Jeder, der die Botschaft Christi annehmen will, braucht Menschen, die ihm beim Hineinwachsen in das Leben aus dem Glauben mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der/die Pate/in bekundet dies, wenn er/sie im Augenblick der Firmspendung dem Firmling die Hand auf die Schulter legt. Nicht nur im Glauben steht jemand hinter mir, auch in meinem Leben.



Hochzeit

Ehe und Familie zählen zu den größten menschlichen Werten. Der Bund der Ehe ist bereits in der Schöpfung Gottes grundgelegt. Durch Christus wurde die Ehe von Getauften zum Sakrament erhoben. Als Sakrament ist die Ehe Zeichen und Abbbild des Bundes zwischen Christus und der Kirche.

Durch dieses Sakrament schenkt Gott den Ehepartnern die Gnade, in Liebe und Treue miteinander verbunden zu sein.

Eine kirchlich gültige Ehe kommt für katholische Christen dadurch zustande, dass sie vor dem zuständigen Priester (oder Diakon) und zwei weiteren Zeugen den Willen zu einer unauflöslichen Ehe erklären.

Ehevorbereitungskurs

Für die kirchliche Eheschließung ist ein eigener Ehevorbereitungskurs vorgeschrieben.
Prospekte mit diesbezüglichen Terminen können vom Pfarramt angefordert werden.

Termine und Trauungsprotokoll

Es ist ratsam, den Hochzeitstermin frühzeitig (etwa ein halbes Jahr vorher oder noch früher) bekanntzugeben. Etwa zwei Monate vor der beabsichtigten Trauung wird das Trauungsprotokoll aufgenommen.
Für die Erstellung des Trauungsprotokolls sind folgende Dokumente mitzubringen:

Vor der Trauung findet nochmals eine Besprechung über die Gestaltung der kirchlichen Trauungsfeier statt. Eine kirchliche Trauung kann als Wortgottesdienst oder in Verbindung mit einer heiligen Messe gefeiert werden. Im letzterem Fall besteht die Möglichkeit, die Kommunion unter den beiden Gestalten von Brot und Wein zu empfangen.

Beichte

Zur Vorbereitung auf das Sakrament der Ehe gehört auch, dass der vergangene Lebensabschnitt im Sakrament der Buße (Beichte) abgeschlossen wird. Damit der kirchlich geschlossenen Ehe die bürgerlichen Rechtswirkungen zukommen, ist die Eheschließung vor dem Standesamt erforderlich. In besonderen Ausnahmefällen besteht aber auch die Möglichkeit einer nur kirchlichen Trauung. Die Voraussetzungen dafür können in einem Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer geklärt werden.



Haus- und Krankenkommunion

Liebe Pfarrgemeinde,
in regelmäßigen Abständen besuchen wir die Menschen zuhause und bringen ihnen die Kommunion, weil sie alt oder krank sind und das Haus nicht verlassen können.
Wenn Sie selbst gerne die Haus- und Krankenkommunion empfangen möchten, so rufen Sie bitte im Pfarramt Freinberg an!
Gerne dürfen Sie auch Menschen aus ihrer Umgebung auf dieses Angebot aufmerksam machen.
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit:
den Kranken Gesundheit,
den Einsamen Kontakt und
den Älteren viel Freude am Leben.

Herzliche Grüße und Gottes Segen, Ihr Pfarrer Dr. Gregor Dabrowski!



Krankensalbung - Gottes Liebe hautnah

Die Krankensalbung ist eines der sieben Sakramente. Es ist ein Kranken- und Heilsakrament und nicht, wie häufig vermutet ein "Sterbesakrament", nicht das "Sakrament der Letzten Ölung", wie man die Krankensalbung in der Vergangenheit volkstümlich auch genannt hat. Es will heilen und stärken.

Nicht nur "letzte Ölung"

Leider wird die Krankensalbung manchmal nur als "letzte Ölung", die noch schnell vor dem Tod gespendet wird, gesehen. Aber das ist eine Verkürzung ihres Sinnes. Dieses Sakrament soll ja Menschen in ernster Krankheit stärken – und wenn Gott es will – auch körperlich wieder aufrichten. "Daher ist der rechte Augenblick sicher schon gegeben, wenn der Gläubige beginnt, wegen Krankheit oder Alterschwäche in Lebensgefahr zu geraten", erklärt das letzte Konzil (SC 73). Und der Katechismus der katholischen Kirche ergänzt und führt aus: "Wenn ein Kranker ... wieder gesund wird, kann er, falls er wiederum schwer erkrankt, dieses Sakrament von Neuem empfangen. Im Laufe der Krankheit darf dieses Sakrament wiederholt werden, wenn der Zustand sich verschlimmert. Es ist angebracht, die Krankensalbung zu empfangen, wenn man vor einer schweren Operation steht. Das gleiche gilt für Betagte, deren Kräfte zu versagen beginnen." (KKK 1515) Sollten wir diesem Sakrament, in dem Gottes Liebe zu den Kranken so "hautnah" gespürt werden kann, nicht wieder mehr Aufmerksamkeit schenken? Die Erfahrung zeigt, dass unglaublich viel Kraft und Frieden von ihm ausgeht. Es hat unzählige Menschen ermutigt und aufgerichtet, unzählige auch gestärkt auf ihrem letzen Weg zu Gott.



BegrÄbnis

Begleiter im Todesfall
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